erstellt am: 09.11.2016
Badenliga: Herren 1- SV Niklashausen 1 9:6
Am vergangenen Samstag empfing die 1. Herrenauswahl von Ketsch den SV Niklashausen 1. Es kam wie erwartet zu einem spannenden und hart umkämpften Spiel. Dieses Mal jedoch waren die Ketscher komplett, so dass die Vorzeichen etwas günstiger standen als gegen Singen. Dennoch erwischten die Gastgeber mit 1:2 in den Anfangsdoppeln den schlechteren Start. Lediglich Krieger/Mertens konnten gegen Szlubowski/Degen gewinnen. In seinem ersten Einzel musste Krieger gegen Malcherek sein ganzes Können aufbieten und konnte letztendlich den 5. Satz mit 11:8 für sich entscheiden. Schröder musste sich mit 1:3 gegen Mora nach starken Spiel geschlagen geben. Als im mittleren Paarkreuz beide Einzel abgegeben werden mussten, gerieten die Spieler aus der Enderlegemeinde noch stärker in Rückstand. Im hinteren Paarkreuz kam es zu 2 Fünfsatzspielen, von denen Fischer eines für Ketsch entscheiden konnte. Er lag schon 0:2 zurück, kämpfte sich in den Entscheidungssatz und gewann dank seiner sicheren Abwehr. Nun stand es 3:6 und es ging in die 2. Einzelrunde. Im Spitzeneinzel behielt Krieger gegen den Kubaner Mora die Oberhand und Schröder konnte im nächsten Fünfsatzspiel gegen Malcherek nach überragender Leistung auf 5:6 verkürzen. Danach musste Szlubowski gegen Berger im 3. Satz verletzungsbedingt aufgeben. Mertens musste in seinem 2. Einzel einmal mehr in den Entscheidungssatz, den er in der Verlängerung für sich entscheiden konnte. Nun lag Ketsch zum ersten Mal mit 7:6 in Führung. Fischer gewann auch sein 2. Einzel gegen den stark aufspielenden Fiederling. Es lag nun an Trattnig, gegen Degen den Sack zuzumachen, und das tat er souverän mit 3:0. Damit hat Ketsch die Tabellenführung in der Badenliga zurückerobert. Timo Berger kommentierte: “Nach dem 3:6 sah es schon sehr düster aus, aber die Mannschaft hat eine super Moral bewiesen und gekämpft. Jetzt haben wir 3 Wochen Pause und diese werden wir nutzen, um uns von den letzten 2 Spielen zu erholen und weiter hart zu trainieren.“
Zu Beginn des Spiels gab es noch eine Gratulation an unseren Spitzenspieler, Spielertrainer und Sportwart Alexander Krieger im Namen des Vorstands, zum Bestehen der A-Trainer-Schein Prüfung. Aufgrund seiner Erfahrung als Spieler konnte er bereits vorher ein qualitativ hochwertiges Training in Ketsch bieten. Vom Deutschen Tischtennisbund hat er dafür jetzt die offizielle Bestätigung erhalten. “Wir sind sehr stolz darauf, ihn in unseren Reihen zu haben,“ so der 2. Vorsitzende Clemens Wollenweber.
Verbandsklasse: DJK Mannheim 1- Herren 2 9:2
Eine bittere 9:2 Niederlage musste die 2. Herren am vergangenen Samstag gegen DJK Mannheim einstecken. Da die Nummer zwei Robin Maier krankheitsbedingt kurzfristig ausfiel, kam der Nachwuchsspieler Tim Schütze für ihn zum Einsatz. 0:6 stand es, bis Roman Nagurski mit einem klaren 3:0 Sieg endlich den ersten Punkt für Ketsch erzielte. Doch es sollte an diesem Tag einfach nicht laufen für Ketsch: lediglich Christoph Pietrek konnte einen weiteren Punkt erkämpfen. „Bereits am Anfang mit drei verlorenen Doppeln in die Einzel zu starten ist natürlich nie einfach und wenn dann noch vier Fünfsatzspiele verloren gehen, ist es natürlich schwer zu gewinnen“, so Mannschaftsführer Lukas Romberg nach der Partie.
Badenliga: TTC Weinheim 2 – Damen 1 8:5
Am Sonntag trat die erste Damenmannschaft des TTC Ketsch in Weinheim zum Match an. Weinheim forderte mit Olbert, Haas, Draxler und Behringer die Gäste zu knappen, kämpferischen Spielen heraus. In den Eingangsdoppeln harmonierten Reinbold/Prautzsch sehr gut miteinander und erspielten sich mit Ruhe und Flexibilität ein beachtenswertes 3:1 gegen Draxler/Behringer. Simon/Thome hatten dagegen mit Olbert/Haas das stärkere Doppel erwischt. Es standen sich vier Spielerinnen gegenüber, die sich aus (ehemals) Ketscher Zeiten in- und auswendig kannten, so dass die Partie im Entscheidungssatz endete, welchen die Weinheimerinnen für sich entschieden. Nach diesem 1:1 Zwischenstand ging es nun in die Einzelpartien. Jasmina Simon spielte gegen Olbert unfassbar gut. Alle längeren Ballwechsel konnte die Ketscherin mit ihrer krachenden und „spinigen“ Vorhand für sich entscheiden. Durch Raffinesse, variable Aufschläge und hervorragende Platzierung ließ sie der gegnerischen Spitzenspielerin nicht den Hauch einer Chance und gewann mit 11:5, 11:5 und 11:4. „Das war eines meiner besten Matches in den letzten fünf Jahren“, sagte Simon nach der Partie. Parallel kämpfte sich Kathrin Thome nach 0:2 Satzrückstand gegen die Ex-Ketscherin Haas in den fünften Satz. Das Spiel war von langen weichen Ballwechseln gekennzeichnet mit dem besseren Ende für Haas im Entscheidungssatz (11:4). Nun war das untere Paarkreuz mit Jessica Reinbold und Lisa Prautzsch am Start. Prautzsch verlor trotz langer offensiver Duelle knapp mit 10:12 im entscheidenden Satz gegen Draxler. Reinbold fand nach dem Verlust des ersten Satzes immer besser gegen Abwehrspielerin Behringer ins Spiel. Mit einem 17:15 im zweiten Satz besiegelte die Ketscherin die Wende. Durch weiche Topspins und gute Aufschläge gewann Reinbold mit 11:6 und 11:7 in vier Sätzen. Somit war der Zwischenstand nach der ersten Runde 3:3 und es zeichnete sich eine knappe und enge Begegnung ab. Im spektakulären Spitzenspiel von Thome gegen Olbert, hatte die Ketscher Nummer 1 nochmals im Entscheidungssatz das Nachsehen. Parallel verlor Simon gegen Haas 1:3, da ihre Fehlerquote zu hoch war. Reinbold eröffnete gegen Draxler eine Partie auf Augenhöhe. Beide Spielerinnen mussten mit ihren Topspin-Angriffen und langen Offensivballwechseln Punkt für Punkt erarbeiten. Im entscheidenden fünften Satz besann sich Reinbold ihrer Stärken und konnte ihren dritten Matchball zum 12:10 nutzen. Prautzsch musste sich Behringer in drei Sätzen beugen, sodass Ketsch erstmals in 4:6 Rückstand geriet. Anschließend gewann Thome in der Verlängerung mit deutlicher Überlegenheit 3:0 gegen Draxler. Reinbold verlor gegen Olbert 0:3. Prautzsch erspielte sich ein beeindruckendes 11:2 im 1.Satz gegen Haas. Trotz exzellenter Platzierung und Schmetterbällen der Ketscherin, hatte Haas den längeren Atem zum 3:1. Damit war der Endstand 8:5 für Weinheim erreicht. „Es war mehr drin. Wir haben nur einen von vier fünften Sätzen gewinnen können. Ein Unentschieden wäre verdient gewesen“, sagte Reinbold nach der Partie ernüchtert.
Die weiteren Ergebnisse des vergangenen Wochenendes lauten:
Verbandsliga: Jungen 1 – SG-Niklashausen/Dörlesberg 1 7:7
Verbandsklasse: Jungen 2 – TTV Ettlingen 2 8:5
Verbandsliga: Schüler 1- TTV Mühlhausen 1 8:5
Bezirksklasse: Herren 3- TTG Walldorf 2 9:2
Bezirksklasse: TTC Hirschhorn 1 – Herren 3 1:9
Kreisklasse D: Herren 8 – Post SG Heidelberg 4:6
Kreisklasse D: TB Neulußheim 2 – Herren 9 8:2